presse.
Sächsische Zeitung Mittwoch, 1. April 2009
In Disco wertvoller Rucksack gestohlen
Während einer Discoveranstaltung am Sonnabend, dem 21. März, wurde aus der Garderobe der Gaststätte (sic) Uniwerk auf der Schmiedestraße zwei Rucksäcke gestohlen, teilte die Polizei gestern mit. Darin befanden sich mehrere Jacken und Pullover, ein Fotoapparat Casio, ein Mobiltelefon Samsung Omnia, eine Geldbörse, Personaldokumente und Schlüssel. Einer der Rucksäcke war von der Marke "Quicksilver". Der Schaden wird auf über 2000 Euro geschätzt. Die Polizei sucht einen tatverdächtigen jungen Mann. Er ist 170 bis 175 cm groß, hat blonde, schulterlange Haare und trägt einen Ohrring. Hinweise bitte an die Polizei unter 03501/5190. (SZ)
Anmerkung von uns:
Wir finden es extrem schade, dass es verschiedene Menschen gibt, die Anderen die Party versauen, indem sie Gegenstände entwenden oder z.B. auch durch Agressivität auffallen. Wir hoffen, dass sowas in Zukunft nicht mehr passiert. Jede_r ist Teil der Party und bestimmt dadurch mit, wie die Stimmung ist!
Folgende Kleidungsstücke sind bei verschiedenen Veranstaltungen bei uns liegen geblieben:
diverse Schals 1 Mütze 1 Paar Schuhe 2 Jacken
Also wer etwas davon mal im Uniwerk vergessen hat, kommt einfach bei der nächsten Veranstaltung vorbei und wir schauen gemeinsam, ob eure Klamotte dabei ist!
Sächsische Z
Sächsische Zeitung Dienstag, 11. Dezember 2007
Dienstag 11.Dezember 2007 - Jazz 55 - Beginn 21 Uhr. Frank Nestler, Jazz55 und das Pirnaer Streichquartett. Schmiedestrasse 55. Die Verbindung von Jazzmusik und Streicherklängen ist nach wie vor
selten. Meilensteine wie Charlie Parkers (1950) oder auch Gary Smulyans
(1996) Aufnahmen mit Streichern sind die Ausnahme. Umso bemerkenswerter
ist es, dass sich der Pirnaer Saxofonist Frank Nestler vier junge,
begabte Streicher holte und mit dem Jazzvirus infizierte, um Swing- und
Latinnummern seines Trios in sanfte Streicherklänge einzubetten. So
bekommen Klassiker wie »Blue Moon«, »Desafinado« oder »In the Sunny
Side of the Street« einen ganz neuen Sound.
Besetzung:
Frank Nestler - sax, Rolf Schindler - piano, Thomas Hübel - git,
Alexander Fuchs - bass,
Thomas Naumann - drums, Uwe Ulbrich - Theresa Nentwig - Sebastian Gnoyke - Tobias Großhans
Sächsische Z Sächsische Zeitung
Donnerstag, 22. November 2007
Zwischen Buch und Atombrot
Von Franzi Sommer und Anne Radecke
Junge Nachwuchsautoren bekamen in dieser Woche die Chance, sich einmal vor Publikum zu präsentieren.
Am vergangenen Dienstag war es nach langer Vorbereitungszeit endlich so weit: Die Pforten zu unserer ersten Lesung im Uniwerk Pirna wurden geöffnet.
Mit dabei war unter anderem Paul König, der als Ilse Bähnert mit Goethes Zauberlehrling auf Sächisch den Abend eröffnete. |
| Emotional wurde es, als Anja aus Bischofswerda nach selbstgedichteten Werken ihren Eltern mit einer Rose für Halt und Geborgenheit der vergangenen Jahre dankte.
Als Nächstes stellte Tine Heynatz (17) aus Pirna ganz selbstbewusst ihre Texte vor. Von traurig bis lustig war da alles vertreten.
Sandro Herrmann (23) aus Bautzen brachte die Zuschauer erst mit einer kleinen Unterhaltungsshow zum Lachen, um sie anschließend mit auf eine Reise nach Brasilien im Jahr 1822 zu nehmen. Zurück in der Gegenwart begaben wir uns mit Hilda Birkigt (15) nach China. „Es war schwer, eine Auswahl zu treffen, aber wir hoffen, dass es das buntgemischte Publikum in Staunen versetzt und Lust auf eine eigene Reise nach China gemacht hat“, sagt Hilda. [...]
Sächsische Zeitung
Donnerstag, 18. Oktober 2007
Literaten aufgepasst!
Wir geben euch die Chance, eure literarischen Fähigkeiten einem
Publikum zu präsentieren. Geschehen wird all das im Uniwerk in Pirna.
Die Schmiedestraße 55 wird für diesen Abend unter Garantie das
Tüpfelchen auf dem i.
Dabei ist es ganz egal, ob ihr Gedichte, Geschichten, Theaterstücke
oder sogar Lieder zum Besten geben wollt. Sogar die Sprache ist uns bei
diesem bunten Abend egal. Nur bräuchten wir dann eine deutsche
Übersetzung.
Und noch etwas gilt es zu beachten: Das Motto des Abends! Denn wir
wollen Werke zu dem Thema „Ich wünscht ich wär…“ oder „Ich wünscht ich
wäre nicht…“ hören. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wer
seine Schriften nicht selber vorlesen möchte, dem helfen die Autoren
der Jungen Szene aus. Stattfinden wird die Lesung am 20. November. Am
Tag danach ist Feiertag, sodass man den vom Lesen trockenen Hals
anschließend sogar schonen kann.Franzi
Die Lesung findet am 20. November ab 18 Uhr im Pirnaer Uniwerk statt.
Anmeldungen an jungeszene_pirna@web.de, weitere Infos unter www.jungeszene-pirna.12see.de
Sächsische Zeitung
Donnerstag, 6. September 2007
Fotos und Filme gucken
Von Marco Mach
Einkaufsnacht, Weinfest, Tag des offenen Denkmals – Pirna steht in den kommenden Tagen ein Festmarathon bevor.
| Was macht man, wenn man beim Aufräumen auf
alte Dias stößt? Wegschmeißen? Nein, sagte sich das Pirnaer Uniwerk und
gestaltete lieber anlässlich der Einkaufsnacht und des Tages des
offenen Denkmals eine Ausstellung. |
|
Die Bilder zeigen gastronomische Ansichten der Stadt von 1973. Die
Uniwerker schossen nun aktuelle Fotos mit der gleichen Perspektive und
stellen sie gegenüber. Dabei wird zum Beispiel klar, dass es das
Pirnaer Restaurant „Zum Dampfschiff“ an der Dohnaischen
Straße/Klosterhof schon 1973 gab. „Wir wollen damit den Wandel
aufzeigen und Erinnerungen wachrufen“, sagt Alexander Stephan.
Vielleicht bekomme man ja auch Hinweise auf den Fotografen. Denn der
ist bis jetzt unbekannt.
Die Ausstellung „Lokalreport“ stellt 50 Ansichten gegenüber. Sie kann
von Freitag bis Sonntag im Uniwerk an der Schmiedestraße 55 besichtigt
werden. Geöffnet ist Freitag ab 18 Uhr sowie Sonnabend und Sonntag,
jeweils 10 bis 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. [...]
Sächsische Zeitung
Donnerstag, 1. September 2007
SPD-Bürgerbüro ehrt Ehrenamtliche
Von Marco Mach
Das Pirnaer Büro zeichnet zum einjährigen Bestehen vier Menschen aus der Region für ihr kulturelles Engagement aus.
| Zum zweiten Mal hat das Pirnaer
SPD-Bürgerbüro gestern Abend vier Menschen aus der Region für ihr
ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet – diesmal im kulturellen
Bereich. In diesem Jahr sind das: Christa Anger (66), Ulrike Schirm
(21) und Thomas Hübel (26) sowie Katalin Huszka (21). | Büroleiter Ralf Wätzig im Gespräch mit den
Geehrten Thomas Hübel, Ulrike Schirm und Christa Anger (v.r., es fehlt
Katalin Huszka). Foto: Marko Förster
|
Alle agieren eher im Hintergrund. Christa Anger ist der Motor der
Pirnaer Stechmücken und seit der Gründung des Kabaretts 1975 dabei.
Ulrike Schirm und Thomas Hübel vom Pirnaer Uniwerk setzen sich derzeit
für die Zukunft dieses etwas anderen kulturellen Treffpunktes in der
Kreisstadt ein. Und Katalin Huszka kümmert sich beim Sebnitzer Theatre
Libre um Rechtliches, die Fotodokumentation oder organisiert Auftritte.
Den Applaus bekommen aber gewöhnlich andere. Gestern war es einmal
anders. Da wurde sie wie die anderen drei einmal von SPD-Kreisrat und
Büroleiter Ralf Wätzig ins Rampenlicht gerückt. [...]
Sächsische Zeitung
Donnerstag, 2. August 2007
Höfe werden wieder gestürmt
Von Florian Thalmann
und
Julian Verdang
Sommerliches Flair verbreitet sich am Sonnabend mit viel Musik in den Höfen der Altstadt.
[...]
Außerdem präsentiert sich in diesem Jahr das Pirnaer „Uniwerk“ und
öffnet seine Tore in der Schmiedestraße 55. Im Gebäude zu sehen ist
eine hauseigene Ausstellung, welche die historische und bauliche
Geschichte des Gebäudekomplexes Schmiedestraße 55/ Schloßstraße 8 bis
in die Gegenwart zeigt. Im Hof können Besucher den Jazz-Pop-Klängen der
Dresdner Band „Prime Time“ um Sänger Hagen Gebauer lauschen. Wer also
Lust auf stilvolle Unterhaltungsmusik, nettes Beisammensitzen und eine
interessante Ausstellung hat, sollte in diesem Hof unbedingt
vorbeischauen. [...]
Sächsische Zeitung
Dienstag, 10. Juli 2007
Schmiedestraße 55 oder alter Bahnhof in Pirna?
Von Marco Mach
Jung, Alt, Stadträte und Architekten diskutieren über das künftige
Zuhause des Uniwerks.
Die
Tendenz ist an diesem Abend klar. Während die zwei anwesenden
Architekten eindeutig für den alten Pirnaer Bahnhof als neues Zuhause
fürs Uniwerk plädieren, wollen die jungen Leute lieber in ihrer
Schmiedestraße 55 bleiben.
Insgesamt diskutieren dort rund 50 Leute, darunter auch Stadträte, über die räumliche Zukunft des kulturellen Treffs.
| Fest scheint bisher zu stehen, dass man fraktionsübergreifend das
Gebilde Uniwerk erhalten möchte. Aber wie und wo? Darüber sind das
Uniwerk und das Rathaus schon länger im Gespräch. Weil die Stadt für
ihr Objekt Schmiedestraße 55/Schloßstraße 8 laut Steffen Köhler,
Fachgebietsleiter Schule und Soziales, zahlreiche private
Kauf-Interessenten habe und nicht wisse, ob sie die notwendigen
Investitionen für Fluchtwege und vor allem später die laufenden Kosten
schultern kann, schaute man sich nach einer Alternative um – und fand
den alten Bahnhof. |  Ende 2006 zog die Anne-Frank-Ausstellung –
hier die Eröffnung – über 2000 Besucher ins Uniwerk. Zudem finden dort
Konzerte und Theater statt. |
In der Darstellung der zwei Architekten Jörg Möser und Joachim Lattke,
die einzig und allein einen Variantenvergleich machen sollten, entpuppt
sich der Bahnhof aber nicht nur als Alternative, sondern als das
Vorzugsobjekt. Er sei neben Museum und Klosterkirche ideal gelegen,
besser erreichbar und in der Sanierung viel billiger als die
Schmiedestraße, weil er nicht unter Denkmalschutz steht. Ja, Möser
stellt sogar schon vor, was wohin kommen könnte und bringt bereits
konkrete Pläne: Ein gemeinnütziger Görlitzer Verein wäre bereit, den
zurzeit in Privathand befindlichen Bahnhof zu kaufen, ihn zu sanieren
und an das Uniwerk zu vermieten.
Von dieser exakten Schilderung sehen sich die anwesenden Jugendlichen
etwas überrollt und reagieren – zu Recht – angesäuert. Fragen, ob es
überhaupt noch die Wahl gebe oder schon alles pro Bahnhof entschieden
sei? Nach ihren Äußerungen wollen sie ohnehin lieber in der
Schmiedestraße bleiben und befürchten, dass der Zuglärm am Bahnhof die
Veranstaltungen störe.
Der Charme des Unfertigen
„Klar ist: Das Uniwerk wird in einem neuen Gebäude nicht mehr so wie
jetzt weiterleben können“, sagt Thomas Hübel von der Initiativgruppe.
Und Ulrike Schirm ergänzt: „Der Charme der Schmiedestraße ist das
Unfertige. Das muss unbedingt erhalten werden, auch im Falle eines
Umzuges.“ Mehr noch: Dem Uniwerk schwebt ein großes Kulturhaus mit
vielen Veranstaltungen für Alt und Jung und als Heimat für mehrere
Vereine vor.
Auf die Stadträte kommt also eine schwierige Entscheidung zu. Sie sehen
natürlich auch, dass der alte Bahnhof in der oben genannten Form die
fürs Stadtsäckel bessere Variante darstellt. Schließlich bekommt die
Stadt dann Geld aus dem Verkauf der Schmiedestraße55 anstatt welches
hineinstecken zu müssen. Und noch dazu würde ein weiterer Schandfleck
Pirnas verschwinden. „Ich bin als Stadtrat gespalten“, drückt es
beispielhaft Fritz Rösler (SPD) aus.
Sächsische Zeitung Donnerstag, 5. Juli 2007
Im Pirnaer Uniwerk ist Polen offen
Von Marco Mach
Die Aktion Zivilcourage will ab Sonnabend mit einer Fotoaustellung Vorurteile abbauen.
| „Bei
uns ist Polen offen“ – Mit diesem provokanten Titel lädt an diesem und
den zwei darauf folgenden Sonnabenden eine Jugendfotoausstellung ins
Pirnaer Uniwerk, Schmiedestraße 55, ein. Geöffnet ist jeweils von 10
bis 16 Uhr, der Eintritt beträgt einen Euro. | Dorothea Pohl (17) von der Aktion
Zivilcourage und Manfred Quandel (26) vom Uniwerk hängten gestern die
Bilder auf. Foto: Daniel Förster |
Nach Pirna geholt haben die Ausstellung Marie Bielefeld und Dorothea
Pohl, die gerade ihr freiwilliges politisches Jahr bei der Aktion
Zivilcourage leisten. Initiatorin der Ausstellung selbst, die zuvor
unter anderem in Chemnitz, Halle und Görlitz Station machte, ist jedoch
Marta Glauer. Die in Chemnitz studierende Polin stellte laut den beiden
Freiwilligen immer wieder fest, dass es in Deutschland noch sehr viele
Vorurteile gegenüber Polen gibt und dass die Deutschen fast nichts über
das Land und die Menschen wissen. Obwohl das Nachbarland Deutschlands
sehr viel zu bieten habe. Mehr als Diebstahl, preiswertes Bier und
Folklore.
Abwechslungsreicher Rahmen
Um diese Vorurteile abzubauen und anderen Jugendlichen ihr Heimatland
näher zu bringen, hat Marta Glauer von jungen Deutschen, die eine
längere Zeit in Polen verbracht haben, viele Fotos und interessante
Erfahrungsberichte gesammelt. Daraus ist eine außergewöhnliche
Ausstellung entstanden, die Polen aus der unvoreingenommenen Sicht
junger Leute zeigt. „Endlich sind es mal nicht die sachlichen und
langweiligen Eindrücke irgendwelcher Wissenschaftler und Doktoren,
sondern lebendige jugendliche Sichtweisen“, sagt Marie Bielefeld. Auch
die Besucher können nach Betrachten der Bilder und Lesen der Anekdoten
ihre Eindrücke aufschreiben. Das Ganze soll für ein weltoffenes Pirna
beitragen und wird gefördert unter anderem durch die Stadt, den Kreis
und den Jugendring.
Begleitet wird die Fotoschau von einer Lesung, einem Film- und
Musikabend im Uniwerk. Zum Auftakt wird es am Sonnabend, 19Uhr, eine
Lesung mit Dr. Matthias Kneip unter dem Titel „Polenreise“ geben. Dabei
liest der junge Autor humorvolle, aber auch nachdenkliche Geschichten
und Gedichte aus seinem Buch „Grundsteine im Gepäck“.
Darin gelingt dem Mitarbeiter am Deutschen Polen-Institut in Darmstadt
ein ungewöhnliches und einmaliges Porträt Polens und des dortigen
Alltags. Der Eintritt kostet 2 Euro. Im Anschluss gibt es die
Gelegenheit, polnische Spezialitäten zu probieren.
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